Im Neubau wurden zunächst die Dämmung sowie der Trittschallschutz durch den Estrichleger eingebracht. Dieser Arbeitsschritt bildet die Grundlage für die anschließende Installation der Fußbodenheizung durch den Heizungsbauer. Nach deren Verlegung wird der Estrich eingebracht.

Die Wärmeversorgung erfolgt über eine PVT-Anlage in Kombination mit einer Kaskade aus zwei Wärmepumpen. Die PVT-Technologie (Photovoltaik-Thermie) vereint Photovoltaikmodule mit einem Wärmetauscher und ermöglicht dadurch die gleichzeitige Erzeugung von Strom sowie Wärme beziehungsweise Kälte.

Die Anlage wird auf dem Flachdach des Neubaus im 1. Obergeschoss als Retentionsdach installiert und umfasst insgesamt 31 Module. Die Fußbodenheizung dient nicht nur der Beheizung der Räume, sondern kann auch zur Kühlung eingesetzt werden.